Leaving New York is never easy…
3 09 2010Bevor ich das Hotel verlassen konnte, stellte sich aber noch das Problem des nahenden Roomservice. Leider befand ich in unserem Zimmer kein Do-Not-Disturb-Schild, sodass ich der Hausdame nicht per Schild mitteilen konnte, dass sie Mona doch bitte in Ruhe schlafen lassen solle. Da ich sie auf dem Flur nicht auffinden konnte, ging ich zur Rezeption, die allerdings auch kein Schild mehr vorrätig hatten. Auf unserer Etage waren allerdings kurz zuvor Personen abgereist. Die Tür des Zimmers stand offen, sodass ich mir das Schild schnappen konnte. Mit dem DND-Schild an unserer Tür konnte ich endlich beruhigt Einkaufen gehen.
Dieses Mal hatte ich mich vorher im Internet schlau gemacht, wo sich die Dunkin Donut Läden in unserer Nähe verstecken. Auf dem Rückweg vom New Yorker „Hauptbahnhof“ steuerte ich eben diesen Laden an und war völlig überfordert. Hinter den beiden Kassiererinnen, meine sprach zudem noch sehr undeutlich, turnten drei weitere Mitarbeiter rum, die mir andauernd die Sicht auf die Donut-Auswahl versperrten. Da ich kein Crack in Sachen Dunkin Donut bin, war mir der Blick auf die Namen der Donuts schon sehr wichtig für meine Bestellung. Nachdem ich der Kassiererin mitgeteilt hatte, dass ich bitte die 6er Box hätte, lies mich diese nach der Bezahlung links liegen. Ich versuchte Ihr meine Auswahl zu übermitteln, doch ich bekam keine Reaktion zurück. Es dauerte zehn Sekunden, bis mir auffiel, dass mich die ganze Zeit einer von diesen Hintergrund-Mitarbeitern ansprach und bereits 4 der von mir ausgewählten Donuts in einem Karton untergebracht hatte. Der Rest war dann Formsache.
Glücklich mit einer Dunkin-Donuts-Tüte in der Hand kaufte ich im nächsten Deli noch zwei Bananen. Ein bisschen Vitamine sollten es ja auch noch sein. Gegen 14 Uhr waren wir beide dann endlich fit genug, um ein letztes Mal New York unsicher zu machen. Da Mona am Tag zuvor bei Victoria`s Secret schöne Wäsche zu guten Preisen gesehen hatte, fuhren wir mit der U-Bahn zur 34th Street. >> Ich bin ja der Meinung, dass sie nur diese Tollen Tüten haben wollte, von denen Sie mir schon am Dienstag vorgeschwärmt hatte 😉 << Nach einer gefühlten Stunde (es war vielleicht eine halbe) verließ ich den Laden mit einer sehr glücklichen Mona (und einer Victoria`s Secret Tüte). Als nächstes ging es dann doch zur Grand Central Station. Mona hatte meine Bilder auf dem Handy gesehen und wollte sich das gerne selbst angucken. Zudem hatte ich im „Keller“ der Grand Central einen Foodmarkt entdeckt, wo wir dann ein verspätetes Mittagessen einnehmen wollten. Die Haupthalle ist ein echter Blickfang. An der Decke ist ein riesiges Sternenbild aufgemalt. Die großen Fenster an der West- und Ostseite werfen viel Licht in den pompösen Raum. Nahezu alles besteht aus Marmor. In der Mitte der Halle befindet sich ein Rondell, in dem die Information untergebracht ist.Doch bevor es uns zum Fotoschießen in Haupthalle zog, besänftigten wir erst einmal unsere Mägen: Mona holte sich ein Stück Pizza Margherita und einen gemischten Salat mit Dressing. Beim Chinesen Feng Shui bestellte ich mir Nudeln mit Brokkoli und Hähnchen. Beides schmeckte gut.
Nach der o.g. Fotosession fuhren wir mit der U-Bahn zum Rockefeller Center. Dort ist nämlich die FDNY FireZone untergebracht, in dessen Shop ich mich noch eindecken wollte. Die FireZone an sich besteht aus einem aufgeschnittenen Feuerwehrfahrzeug. Man kann sich selbst ans Steuer setzen, sich die PA-Geräte anschnallen und den Pumpenstand bedienen. Für Kinder und auch für mich eine sehr witzige Sache. Mit einer großen FDNY-Tüte sollte es dann über den Times Square wieder ins Hotel gehen.Den letzten Abend wollten wir allerdings nicht im Hotel verbringen, weshalb wir nochmals in der näheren Umgebung spazieren gingen. Eigentlich wollten wir noch ins Hard Rock Café.
Dabei bedachten wir jedoch nicht, dass es an einem Freitagabend durchaus auch mal bei einem Laden wie dem Hard Rock Café voll werden kann. Auf Warten hatten wir aber keine Lust, sodass wir uns bei Starbucks Frappuccinos holten und uns auf die große rote Treppe der TKTS setzten.
Mona nutzte die Gelegenheit und machte noch reichlich Fotos. Danach drehten wir noch eine große Runde um die für uns schon fast zur Heimat gewordenen Blocks. Wieder auf dem Hotelzimmer packten wir die Koffer für den nächsten Tag.Unser Fazit von New York:
Das Hotel St. James ist ein preiswertes, sauberes Hotel, dessen Lage beinahe unschlagbar ist.
Das Fahren mit dem Auto sollte man meiden! Wir waren froh, dass wir keins hatten.
Wir waren nicht ein einziges Mal bei Burger King, Mc Donalds oder Kentucky (*stolz*).
Achja: New York ist einfach H.A.M.M.E.R.! We`ll come back (soon?).
Auf zur nächsten Etappe!!!






